Georg Trakl – Dichter der Herbstmelancholie

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Você gosta de ler em alemão, acha o outono uma estação linda e adora poesia? Então este artigo é especial para você! Boa leitura 🙂

Sätze & Schätze

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Bilder: Rose Böttcher – Beeren, handcoloriert

Tragisch, traurig und viel zu kurz: Das war das Leben Georg Trakls (1887-1914). Sprachmächtig, bildhaft, düster und kraftvoll ist sein schmales Werk. Zu Lebzeiten veröffentlichte Trakl, der heute als bedeutendster expressionistischer Lyriker Österreichs gilt, nur einen Gedichtband, „Der jüngste Tag“, erschienen 1913. Posthum kam 1915 die Sammlung „Sebastian im Traum“ heraus.

Das leidvolle Leben des Lyrikers kurz umrissen: Zwar materiell wohlbehütet, aber im Schatten einer psychisch kranken, drogenabhängigen Mutter führte der Lebensweg den Salzburger ebenfalls in die Sucht und Geisteszerrüttung. Während des Pharmazie-Studiums kam er leicht selbst an Drogen heran, diese, der Alkohol und eine inzestuöse Beziehung zu seiner Schwester Margarethe taten ihr übriges, um den labilen Trakl mehr und mehr zu zerrütten.

Der Herbst als Zeit des Abschiednehmens und Übergang in eine dunklere Phase des Jahres, aber auch des Lebens, ist auch eine Trakl-Zeit. Kein leichtfüßiger, leichtlebiger Frühlings-Dichter. Selbst in seinem Gedicht „Heiterer…

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